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An die Kette gelegt!

Wir alle kennen sie: Die Accessoires unserer Kindheit, die bei genauer Betrachtung gar nicht mal so unpraktisch waren. Zum Beispiel die Plastikröhre, die man an einem Band (gerne in Neonfarben) um den Hals getragen hat und in der man sein Kleingeld aufbewahrte. Mit Großgeld brauchte man ja auch noch nicht hantieren. Oder das Armband aus essbaren Perlen, mit dem man seinen süßen Snack immer griff- bzw. essbereit am Handgelenk trug. Und schlussendlich waren da diese Bänder, an deren Ende sich eine kleine Gummiöse befand und in die man die Bügel seiner Brille stecken konnte. Diese Brillenbänder waren superpraktisch, mit ihnen konnte man seine Brille einfach um den Hals tragen, wenn man sie mal nicht brauchte. Mama war froh, das der Verschleiß an Sonnenbrillen nachließ (Verlust-Gefahr gleich Null) und man selbst fühlte sich ziemlich cool und ein bißchen mehr erwachsen.

Mit den Kleingelddosen und den Schleckarmbändern verschwanden dann auch die Brillenbänder und waren nur noch als Goldkettchen an Nasenfahrrädern (typischer TKKG-Begriff, auch so ein Relikt dieser Zeit…) von Vorzimmerdamen zu sehen. Sie galten als spießig, altbacken, unmodern. Tja, galten. Denn jetzt sind sie – kaum zu fassen – wieder da. Und ehrlich gesagt: sie sehen ziemlich cool aus und geben unseren Sonnenbrillen ein gewisses Style-Upgrade. Großer Pluspunkt: Man muss seine Brille nicht mehr auf den Kopf schieben. Das zerstört Frisuren, zieht an den Haaren und bei jedem Kopf-über-Beugen knallt die Brille mit einem echt ätzenden Geräusch auf den Asphalt. Nicht nur bei teuren Modellen ziemlich ärgerlich – ich weiß wovon ich spreche.

Endlich: Keine Brille mehr liegen lassen

Kunterbunte Bohemian-Brillenbänder habe ich bei dem niederländischen Label Coco Bonito entdeckt. In den Niederlanden schiebt sich halt oft mal eine Wolke vor die Sonne, da braucht man so ein Brillenaccessoire natürlich des öfteren. Die Tassel-, Muschel-, Feder- und Fransen besetzten Brillenketten sehen aber auch extrem lässig aus, wenn man die Sonnenbrille auf der Nase trägt.

Die Luxus-Variante der Brillenketten habe ich bei meiner persönlichen Schmuck-Heldin Saskia Diez gefunden. Bei der Schmuckdesignerin aus München, die für ihren minimalistisch-dezenten Stil bekannt ist, gibt es Brillenketten aus Gold und Silber. Das Modell “Double Chain” hat eine Doppelkette und man kann entweder beide Ketten im Nacken oder eine neben dem Gesicht tragen – hot!

Da ich mich zwischen Goldkette und Band nicht entscheiden konnte, habe ich einfach ein Modell von Coco Bonito gewählt, das beides kann. Bei diesen stylischen Brillenketten können wir unsere Sonnenbrillen problemlos an der langen Leine lassen.

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Hier gibts noch weitere schöne Brillenketten und Brillenbänder:

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