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So schön ist die Cala Santanyi im Südosten

Zugegeben haben wir die Cala Santanyi jahrelang unterschätzt. Die Bucht war für uns oft zu touristisch. Vor allem im Vergleich zur Cala Llombards. Denn der etwa sechs Kilometer von Santanyí entfernte Strand ist umgeben von Hotels, Restaurants, Cafés, einer Tauchschule und einem Tretbootverleih. Doch im letzten Winter haben wir die Bucht irgendwie für uns entdeckt. Denn hier können wir, ähnlich wie in der Cala Llombards, direkt gratis an der Bucht parken, es gibt eine Süßwasserdusche, einen Holzsteg und schattige Palmen. Am Strand Cala Santanyí weht übrigens auch die blaue Flagge, das Gütesiegel für besonders saubere, sichere und besucherfreundliche Strände. 

Direkt am Parkplatz befindet sich das erste von weiteren Restaurant: die Taverna del Mar. Von dort aus geht es über den Sand oder Holzsteg zum ca. 70 Meter breiten und 100 meter langen feinen Sandstrand. Im Sommer gibt es, wie bereits erwähnt, ein großes Gastronomie-Angebot und der Sandbereich ist einen Ticken größer als der in der Cala Llombards, so dass wir auch im Sommer ganz easy einen freien Platz vorne am Wasser finden. Das Meer ist türkisblau, sauber und einfach unbeschreiblich schön anzusehen.

Zu beiden Strandseiten gibt es Treppen, die nach oben auf die Klippen führen. Auf der rechten Seite laufe ich den schmalen Weg entlang und erreiche einige Fischerhäuschen sowie eine Tauchschule. Hier könnt ihr Tauchen lernen, Ausflüge und natürlich Tauchgänge buchen.

Auf dieser Seite der Bucht gibt es zahlreiche Felsvorsprünge, von denen einige Mutige springen oder an ihnen hochklettern. Ich gehe weiter unterhalb des Hotels Pinos Playa, bis sich das offene Meer vor mir öffnet. Wer möchte, läuft einfach an der Küste weiter bis zum Ausflugsziel und Instagram-Hotspot Mirador Es Pontàs – der natürliche Felsbogen, der mitten im Wasser steht.

Zurück am Strand leihen wir uns ein Tretboot aus. Die Boote sind alle etwas älter und relativ schwergängig. Aber sie haben eine Rutsche und genügend Platz für 4 Erwachsene und 2 Kids. Die Kinder bekommen Schwimmwesten und es geht los aufs “weite Meer”. Innerhalb der Bucht muss man ziemlich aufpassen. Schwimmer, Taucher, Boote, Luftmatratzen… Also fahren wir schnell raus aus der Bucht und dümpeln auf dem tiefblauen Meer herum, rutschen und genießen das kühle Wasser.

Später gehe ich noch auf der linken Seite der Bucht die Stufen empor, am Cafe Drac und dem kleinen Kiosk vorbei, bis ich einen atemberaubenden Blick auf die türkisfarbene Bucht habe. Einfach nur schön. Zur Cala Santanyi kommen wir jetzt wieder öfters her!

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