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Bikini Es Trenc: Ein Hotel ganz nach unserem Geschmack

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Manchmal beginnt die Vorfreude auf ein Hotel nicht erst mit der Buchung, sondern schon viel früher.

Bevor wir im Bikini Island & Mountain Hotel Es Trenc übernachtet haben, waren wir bereits im NENI essen. Schon damals saßen wir dort, schauten uns um und waren sofort begeistert von der Atmosphäre. Von den Farben, den vielen kleinen Details, dem Poolbereich und diesem ganz besonderen Bikini-Stil, der lässig und gleichzeitig so durchdacht wirkt.

Seit diesem Abend stand für uns fest: Hier möchten wir unbedingt einmal übernachten.


Als es schließlich so weit war, waren wir deshalb besonders gespannt. Würde sich das Hotel als Gast genauso gut anfühlen, wie wir es von unserem Restaurantbesuch in Erinnerung hatten?

Die Antwort können wir direkt vorwegnehmen: ja. Vielleicht sogar noch ein bisschen besser.

Ein Ort, der sich sofort vertraut anfühlt

Schon beim Ankommen hatten wir dieses Gefühl, das sich bei einem Hotel nur schwer planen lässt: Wir fühlten uns direkt wohl.

Das Bikini Es Trenc ist kein steriler Neubau und auch kein klassisches Luxushotel, bei dem alles makellos, kühl und beinahe unberührt wirkt. Die Gebäude sind älter und wurden modernisiert. Statt ihre Geschichte vollkommen zu verstecken, hat man mit der vorhandenen Architektur gearbeitet und wirklich das Beste aus ihr herausgeholt.

Und genau das macht den Charakter des Hotels aus.

Überall finden sich besondere Farben, Muster, Kunst, Pflanzen und Möbelstücke, bei denen man stehen bleibt und noch einmal genauer hinsieht. Nichts wirkt zufällig zusammengesucht, aber gleichzeitig auch nicht so perfekt inszeniert, dass man sich kaum zu bewegen traut.

Das Hotel fühlt sich lebendig an. Warm, kreativ und ein bisschen unkonventionell. Genau unser Geschmack.

Erst auf dem Rückweg haben wir verstanden, was den Unterschied macht

Wie besonders die Atmosphäre des Bikini Es Trenc wirklich ist, wurde uns bei einem Abendspaziergang noch einmal ganz bewusst.

Direkt vor dem Hotel verläuft ein Holzsteg am Meer entlang, über den man gemütlich in Richtung Hafen von Colònia de Sant Jordi laufen kann. Wir gingen am Wasser entlang, beobachteten das abendliche Licht und kamen dabei an mehreren Hotels vorbei.

Und plötzlich fiel uns auf, wie stark sich das Bikini von den Häusern in seiner Umgebung unterscheidet.

Viele der anderen Hotels wirkten auf uns sehr hell, glatt und beinahe steril. Funktionale Poollandschaften, grelle Beleuchtung und wenig, das im Gedächtnis blieb. Sicherlich schöne Hotels – aber eben auch Häuser, die ähnlich an vielen anderen Urlaubsorten stehen könnten.

Als wir später über den Holzsteg zurückliefen und wieder beim Bikini Es Trenc ankamen, war der Kontrast kaum zu übersehen.

Rund um den Pool brannten kleine Teelichter. Die Pflanzen wurden von unten sanft angestrahlt, zwischen den Sitzbereichen leuchteten dezente Lampen und das Wasser spiegelte das warme, indirekte Licht wider. Nichts war grell oder aufdringlich. Alles wirkte ruhig, gemütlich und fast ein wenig magisch.

Es war einer dieser Momente, in denen wir kurz stehen blieben und dachten: Genau deshalb wollten wir hier übernachten.

Nicht, weil das Hotel an jeder Stelle perfekt ist, sondern weil es eine Stimmung erzeugt, die man nicht einfach mit teuren Möbeln oder einer großen Poolanlage erschaffen kann.

Ein Hotel für Menschen, die Details lieben

Wir lieben Hotels, in denen es etwas zu entdecken gibt. In denen man nicht nur durch eine schöne Lobby läuft, sondern auch auf dem Weg zum Zimmer immer wieder kleine Ecken findet, die mit genauso viel Aufmerksamkeit gestaltet wurden.

Im Bikini Es Trenc zieht sich das Konzept durch das gesamte Haus.

Die Zimmer sind farbenfroh, warm und individuell eingerichtet. Stoffe, Bilder, Lampen und Möbel greifen den entspannten Stil des Hotels auf, ohne dass alles zu gewollt aussieht. Der Blick wandert automatisch durch den Raum, weil überall kleine Details warten.

Das ältere Gebäude wurde dabei nicht in etwas verwandelt, das es gar nicht ist. Stattdessen wurden seine Eigenheiten genutzt und mit einem modernen, lässigen Design verbunden.

Vielleicht fühlt sich das Hotel gerade deshalb so angenehm an. Es ist stylisch, ohne kühl zu wirken. Besonders, ohne sich selbst zu ernst zu nehmen.

Der Pool ist tagsüber schön – und abends fast noch schöner

Der Poolbereich ist das Herzstück des Hotels.

Tagsüber ist er ein wunderbar entspannter Ort: umgeben von Palmen und üppigen Pflanzen, mit Liegen und verschiedenen kleinen Rückzugsorten. Obwohl sich hier natürlich viele Gäste aufhalten, wirkt die Anlage nicht wie eine klassische große Hotelpool-Landschaft.

Durch die unterschiedlichen Bereiche findet jeder seinen eigenen Platz. Man kann lesen, schwimmen, etwas trinken oder einfach beobachten, wie die Sonne langsam über die Anlage wandert.

Seinen ganz besonderen Zauber entwickelt der Pool für uns aber am Abend.

Dann werden die Teelichter angezündet, die Pflanzen und Wege indirekt beleuchtet und aus dem Poolbereich wird ein Ort, an dem man eigentlich nur noch kurz vorbeigehen wollte – und am Ende doch noch lange sitzen bleibt.

Gerade diese Lichtstimmung hat uns besonders berührt. Sie verändert das gesamte Hotel, ohne laut auf sich aufmerksam machen zu müssen.

Vom NENI-Besuch zur Übernachtung

Dass sich das NENI direkt im Hotel befindet, war für uns natürlich ein weiteres Argument für den Aufenthalt.

Wie bereits erwähnt, kannten wir das Restaurant schon vorher. Unser erster Besuch hatte überhaupt erst den Wunsch geweckt, irgendwann auch im Bikini Es Trenc zu übernachten.

Wir mögen das NENI-Konzept sehr: Viele Gerichte kommen in die Mitte des Tisches und werden miteinander geteilt. Man probiert hier etwas, bestellt dort noch eine Kleinigkeit nach und verbringt automatisch viel mehr Zeit gemeinsam am Tisch.

Die orientalisch-mediterranen Gerichte passen perfekt zur lockeren Atmosphäre des Hotels. Das Essen fühlt sich nicht wie ein steifes Hoteldinner an, sondern eher wie ein langer Abend mit Freunden – mit gutem Essen, Musik und einem Glas Wein.

Dass man danach nur noch wenige Schritte bis zum Zimmer hat, macht den Abend natürlich noch entspannter.


Ein Frühstück, für das man gerne länger sitzen bleibt

Auch am nächsten Morgen ging es kulinarisch genauso weiter.

Das Frühstücksbuffet ist außergewöhnlich vielfältig, hochwertig und wunderschön angerichtet. Es gibt die klassischen Frühstücksgerichte, aber eben auch viele frische und besondere Kleinigkeiten, die man nicht an jedem Hotelbuffet findet.

Eigentlich wollten wir irgendwann los und den Tag beginnen. Stattdessen holten wir uns noch einen Kaffee, entdeckten etwas Neues am Buffet und blieben doch wieder ein bisschen länger sitzen.

Und genau so sollte sich ein Frühstück im Urlaub für uns anfühlen: ohne Eile, ohne festen Plan und mit der leisen Überlegung, ob man wirklich schon satt ist oder vielleicht doch noch eine Kleinigkeit probieren könnte.

Musik gehört hier nicht nur zur Hintergrundkulisse

Dass sich das Bikini Es Trenc kreativ und musikalisch anfühlt, ist kein Zufall.

Zum Hotel gehört das professionelle „Studio C“, das auf Initiative des Musikers Clueso entstanden ist. Es wurde für Songwriting, Musikproduktionen, Podcasts und andere kreative Projekte eingerichtet. Clueso hat das Hotelkonzept dabei nicht nur als prominenter Name begleitet, sondern die Idee eines Ortes mitgeprägt, an dem Urlaub und kreatives Arbeiten ineinander übergehen.

Wir mögen diesen Gedanken sehr.

Es passt zum gesamten Hotel, das sich ohnehin weniger wie ein gewöhnliches Ferienresort und mehr wie ein kreativer Rückzugsort anfühlt. Ein Platz, an dem man zur Ruhe kommen, neue Ideen entwickeln oder eben Musik machen kann.

Das Studio ist dabei keine aufgesetzte Attraktion, sondern fügt sich ganz selbstverständlich in das Konzept ein. Man versteht dadurch noch besser, warum Musik, Kunst und Design im Bikini Es Trenc eine so große Rolle spielen.


Eine Oase direkt am Meer

Die Lage des Hotels ist ein weiterer Grund, warum wir jederzeit wiederkommen würden.

Man tritt aus dem Hotel und ist praktisch sofort am Meer. Der Holzsteg führt an der Küste entlang bis zum Hafen von Colònia de Sant Jordi. Dieser Weg war für uns besonders am Abend wunderschön, wenn die Sonne tiefer steht, es langsam ruhiger wird und man immer wieder aufs Wasser schaut.

Auch die Strände rund um Es Trenc sind schnell erreichbar. Gleichzeitig liegt das Hotel so, dass man sich dort wunderbar zurückziehen kann.

Man kann den ganzen Tag unterwegs sein, den Süden Mallorcas entdecken oder am Meer entlanglaufen. Genauso gut kann man aber auch einfach am Pool bleiben und das Hotel selbst zum Ziel des Tages machen.


Unser Fazit zum Bikini Es Trenc

Wir wollten schon seit unserem ersten Essen im NENI einmal im Bikini Es Trenc übernachten. Entsprechend hoch waren unsere Erwartungen – und trotzdem hat uns der Aufenthalt nicht enttäuscht.

Im Gegenteil: Erst als Gäste haben wir verstanden, wie viele kleine Dinge hier zusammenspielen.

Es sind die Farben und Materialien. Die Pflanzen, die Kunst und die Musik. Das lange Frühstück am Morgen. Das NENI am Abend. Der Holzsteg am Meer. Und vor allem dieses warme Licht rund um den Pool, zu dem man nach einem Spaziergang zurückkehrt.

Der Moment, in dem wir am Abend an den anderen Hotels vorbeiliefen und anschließend wieder zum Bikini zurückkamen, ist für uns wahrscheinlich die schönste Zusammenfassung unseres Aufenthalts.

Man erkennt sofort: Dieses Hotel ist anders.

Nicht unbedingt, weil es größer, neuer oder luxuriöser ist als die umliegenden Häuser. Sondern weil es eine Seele hat. Weil jemand darüber nachgedacht hat, wie sich ein Raum anfühlen soll – und nicht nur, wie er auf einem Foto aussieht.

Das Bikini Island & Mountain Hotel Es Trenc ist für uns ein Ort, der inspiriert und gleichzeitig zur Ruhe kommen lässt. Ein Hotel, das uns schon vor unserem Aufenthalt neugierig gemacht hatte und das wir nun mit noch schöneren Erinnerungen verbinden.

Und vermutlich werden wir beim nächsten Essen im NENI wieder am Pool sitzen, die Teelichter anschauen und daran denken, wie schön es wäre, einfach noch eine Nacht zu bleiben.

Kleine Transparenz zum Schluss: Das Bikini Es Trenc hat uns zu unserem Aufenthalt eingeladen. Auf unserer Wunschliste stand das Hotel allerdings schon lange – wir waren bereits vorher im NENI essen und wollten unbedingt irgendwann einmal selbst hier übernachten. Umso schöner, dass es jetzt geklappt hat. Was wir hier schreiben, sind wie immer unsere persönlichen Eindrücke.

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