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10 Orte, die Du auf Mallorca gesehen haben musst – und die nichts kosten

Ihr habt eine Reise nach Mallorca gebucht und Euer Ziel ist es, so viel von der Insel zu sehen, wie möglich? Wir haben für Euch die 10 spektakulärsten Orte rausgesucht, die ihr in diesem Fall anschauen solltet. Und das Beste: Alle Orte könnt ihr besuchen, ohne auch nur einen Cent auszugeben. Denn die schönsten Dinge im Leben sind immer noch kostenlos. Einfach hinfahren und genießen:

1. Cap de Formentor
Den nördlichsten Punkt der Insel erreicht Ihr nach einer serpentinenreichen Fahrt durch das nördliche Tramuntana Gebirge. Für alle, denen schnell schlecht wird im Auto: Rechts und Links an der Straße gibt es genug Möglichkeiten, um anzuhalten und frische Luft zu holen  – und schon einmal den wundervollen Ausblick zu genießen. Am Cap selbst könnt ihr dann einen unverbauten Blick auf das offene Meer und die wilde Natur erleben. Und auch mal eine der vielen freilebenden Ziegen streicheln, die sich hier gerne von den Touristen füttern lassen.

2. Torrent de Pareis
Meterhohe Felsen, kristallklares Wasser: Der Torrent de Pareis ist eine Schlucht im Nord-Westen der Insel, in die sich schon Regisseur Tom Tykwer verliebt hat. Für eine Szene in seinem Hollywood-Streifen Cloud Atlas drehte er in der Mündung der atemberaubenden Schlucht bei Sa Calobra. Ein Teil des Torrent de Pareis wurde 2003 zum Naturdenkmal erklärt. Der Fußweg zur Schlucht führt durch steile Felsvorhänge, allein das ist schon ein tolles Naturerlebnis. Viele Wanderer nutzen die Schlucht als Ausgangspunkt für eine Kletter-Wanderung – sie gilt allerdings als eine der gefährlichsten der Insel. Also Vorsicht! Wer es trotzdem wagen möchte, der kann auch eine geführte Wanderung buchen (Zum Beispiel hier). Bei starkem Regenfall solltet ihr vorher im Internet schauen, ob der Weg zum Torrent de Pareis zugänglich ist.

3. Fornalutx
Als würde man durch ein Gemälde laufen! Fornalutx gilt als eines der schönsten Dörfer Mallorca’s – und die wenigen Einwohner (687, um genau zu sein) pflegen dieses Image penibel. Das Dorf an der Westküste der Insel bietet unzählige wunderschöne Fotomotive, also Kamera auf keinen Fall vergessen: Die kleinen Gässchen säumen perfekt gepflegte Blumenkübel, ab und zu räkelt sich eine dicke Katze auf ihrer Mauer, Orangenbäume wachsen in wilden Gärten. Besonders schön: Sich einfach treiben lassen und in den vielen kleinen Gässchen verlaufen, um immer wieder neue zu entdecken. Irgendwie der perfekte Ort zum Lustwandeln und Wegträumen, jenseits der Touristenmassen. Tipp: Von Sollèr kann man auch sehr gut nach Fornalutx wandern. Den passenden Beitrag dazu findet ihr hier.

4. Torre del Verger
Der “Turm der Seele” steht seit weit über 500 Jahren an Mallorcas Westküste und diente früher der Piratenabwehr. Heute markiert er vor allem einen Ort, an dem Ihr eine spektakuläre Aussicht genießen könnt. Vor allem, wenn man sich die Mühe macht, in den Turm hineingeht und die kleine Metallleiter zur Aussichtsplattform besteigt. Belohnt werdet ihr dafür mit einem Panoramablick über die traumhafte Westküste Mallorca’s.

5. Puig Major
Mit 1445 Metern ist der Puig Major der höchste Berg der Insel. Natürlich müsst ihr nicht unbedingt oben drauf stehen, um den Puig Major zu bewundern. Könnt ihr leider sowieso nicht, dann der Gipfel ist militärisches Sperrgebiet und nur mit Sondergenehmigung zu bewandern. Es reicht aber auch schon, einen der zahlreichen Wanderwege rund um dieses beeindruckende Felsmassiv zu wählen und dabei immer wieder den Blick hochschweifen zu lassen. Dabei könnt ihr vielleicht auch die seltenen Mönchsgeier beobachten, die im Tramuntana Gebirge heimisch sind.

6. Cap de Ses Salines
Allein die Straße, die zum südlichsten Punkten Mallorca’s führt, ist ein Besuch wert. Sie führt durch ein großes, unbebautes Naturschutzgebiet. Das felsige aber flache Süd-Cap ist ein perfekter Ort, um spazieren zu gehen, Ruhe zu finden und zu entspannen. Das Mittelmeer zeigt sich hier oft von seiner wilden Seite und ihr könnt selbst im Hochsommer die leichte Brise genießen. Am schönsten ist das Cap des Ses Salines gegen Abend, denn dann hat man den besten Blick der Insel auf den Sonnenuntergang – und ist dabei nicht selten ganz allein. Bei klarem Wetter könnt ihr bis zur kleinen Insel Cabrera schauen. Tipp: Wer zur Dämmerung kommt, sollte Mückenspray einpacken. Leider ist das Naturschutzgebiet auch Brutkasten für die kleinen Mistviecher. Und die können einem auch den romantischen Sonnenuntergang vermiesen.

7. Cala Figuera
Das pittoreske Fischerdörfchen liegt im Südwesten der Insel und zählt gerade einmal 700 Einwohner. Das an steilen Felsen liegende Örtchen bezaubert vor allem mit seinem kleinen Hafen, an denen sich Fischerhütten und Bootshäuser wie an einer Perlenkette aneinander reihen. Beim Flanieren sollte man immer gut darauf achten, nicht in einer der vielen Taue und Fischernetze zu treten, die auf dem schmalen Weg rund um den Hafen herum liegen. Wer noch nicht genug hat von schönen Aussichten, der kann noch einen Abstecher machen zur Steilküste, die entlang des Ortes führt.
8. Jardines de S’Hort del Rei
“Die königlichen Gärten” befinden sich mitten im Zentrum von Palma, unterhalb der berühmten Kathedrale La Seu und bieten vor allem im Hochsommer einen wunderbar schattigen Ort, an dem ihr euch vom Shoppingtrubel erholen könnt. Einfach auf eine der zahlreichen Bänke niederlassen, die Augen schließen und das erfrischende Plätschern der Brunnen und Wasserspiele genießen. Und ganz nebenbei könnt ihr Statuen von berühmte Künstler wie Joan Miró und Alexander Calder bewundern.

9. Port Adriano
Wer erst einmal genug Natur gesehen hat und Lust bekommt, ein wenig ins Luxusleben der Insel einzutauchen, der sollte den noch relativ neuen Hafen Port Adriano besuchen. Der Hafen im Südwesten der Insel wurde 2012 vom Star-Designer Philipp Starck entworfen und bietet den für Starck so typischen futuristischen und hochmodernen Look. Noch beeindruckender sind wohl aber die luxuriösen Motorboote und Segelyachten an den fast 500 Liegeplätzen, die Ihr bei einem Spaziergang über die Stege bestaunen könnt.

10. Santuario de Sant Salvador
Bin ich hier in Rio de Janeiro? Okay – die sieben Meter hohe Christus-Statue mit ihrem Pendant in Brasilien zu vergleichen, ist vielleicht etwas übertrieben. Trotzdem ist sie beeindruckend. Und nicht nur wegen ihr, lohnt sich ein Besuch im Kloster Sant Salvador bei Felanitx. Auch die Aussicht vom 509 Meter hohen Berg Puig de Sant Salvador, auf denen das Kloster gebaut wurde lohnen den Aufstieg per Fuß, mit dem Rennrad oder natürlich mit dem Auto. Wenn ihr gar nicht mehr weg wollt, dann könnt ihr auch im klostereigenen Hotel übernachten. Mehr Infos dazu unter Santsalvadorhotel.

 

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3 Comments

  • Reply
    NANA
    8. Februar 2018 at 15:32

    Hey.
    Super Infos und nett gemachter Blog.
    Habt ihr ein Tipp wo ich Infos zum Wasserstand in der Schlucht Torrent bei sa calobra finden kann?
    Sind wieder Ende März dort und hatte Glück aber Wissen wäre besser
    Liebe Grüße Nana

    • Reply
      Natie
      8. Februar 2018 at 21:07

      Liebe Nana, leider konnte ich auch keine Seite finden, auf der man einen aktuellen Wasserstand findet. Ich denke, ihr müsst euch vor Ort umhören und eventuell Mallorquiner fragen, bevor Ihr Euch auf dem Weg macht. Viel Spaß und Erfolg!

    • Reply
      Marlene
      8. Februar 2018 at 21:51

      Liebe Nana, ich habe jetzt noch einmal geschaut. Du kannst dich hier informieren: http://www.tramuntanatours.com/ger/walk_pareis.html Viel Spaß und viel Glück! Liebe Grüße, Marlene

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